Klaus Koch – Künstlerbiografie 

Zeitgenössische Kunst zwischen Natur, Dualität und Transformation


Geboren im Südburgenland, hat sich Klaus Koch inmitten von Wäldern und unberührter Natur seinen Rückzugsort geschaffen – ein Ort der Inspiration und Kreativität. Seine künstlerische Arbeit ist geprägt von der tiefen Verbindung zur Natur, der Auseinandersetzung mit der Weiblichkeit und der Dualität als universelles Grundprinzip.

Auf der Suche nach dem Wesentlichen im Leben widmet Klaus Koch seine Kunst der allumfassenden Liebe, Wahrhaftigkeit und spirituellen Tiefe. Seine Werke reflektieren nicht nur persönliche Erfahrungen, sondern auch eine kritische Auseinandersetzung mit der modernen Gesellschaft. Als sensibler Beobachter des Zeitgeschehens begegnet er der heutigen schnelllebigen, oberflächlichen und konsumgetriebenen Welt mit Skepsis. In seinen Skulpturen und künstlerischen Ausdrucksformen offenbart sich eine Rebellion gegen Entfremdung, Empathielosigkeit und die Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur.

Klaus Kochs Kunst dient als Spiegel gesellschaftlicher Transformationen, als Protest gegen das unreflektierte Fortschrittsdenken und als Plädoyer für eine tiefere Verbundenheit mit der Natur und dem eigenen Selbst. Sein künstlerisches Schaffen ist eine stetige Suche nach Balance, Wahrheit und der Essenz menschlicher Existenz.

"Kunst kann man nicht lernen. Man muss sie spüren. Wahre Kunst kommt vom Herzen. Nur wer in sich ruht, kann Wahrhaftigkeit in seine Werke legen. 
Eine Gesellschaft, an deren Grenzen ich ständig gestossen bin, frames, in die ich nie passte, haben mich immer mehr überzeugt anders zu leben . In der   Kunst habe ich  meinen Weg gefunden. Ein Weg der Rebellion, der Dualität, der Liebe und Leidenschaft, des in sich Kehrens, des Wachrüttlens, der Erkenntnis und letztendlich die Verbindung zu mir selbst und dem grossen Ganzen" (Klaus Koch).

"Mich beschäftigt die  ständige Auseinandersetzung mit der Wandlung, die als einzige Konstante die Vergänglichkeit eines jeden Seins begleitet. Wandlung ist auch in den  Werkstoffen enthalten.  Steine, die oft hunderttausende Jahre alt sind, zeigen mir heute die damals lebenden Wesen, denen ich eine neue Form verleihen darf. Meine bevorzugten Materialien sind Marmor, Edelserpentin, Muschelkalk, Sandstein, Edelstahl, Stahl, Zinn, Bronzelegierungen sowie heimische Hölzer. In der Malerei arbeite ich meist mit Acryl auf Leinwand" (Klaus Koch). 


"In der Kunst offenbart sich mir die Möglichkeit, den Wahnsinn und die Missstände der Konsumgesellschaft unseres technologisierten Informationszeitalters aufzuzeigen, die Menschen wachzurütteln, und aufzufordern, hinzuschauen. 

Kunst setzt Impulse, in der Schnelllebigkeit und Oberflächlichkeit unseres Alltags innezuhalten, zu verweilen, wahrzunehmen, in sich hineinzuhören und sich entführen zu lassen in eine Welt subjektiver Wirklichkeit um zu erkennen und letztendlich sich wiederzuerinnern des Einzigen, was zählt-der Liebe.

Wahre Kunst kommt von Herzen. Nur wer in sich ruht, kann Wahrhaftigkeit in Werke legen. Kunst kann man nicht lernen. Sie ist ein Geschenk. Die Kunst trägt man in sich oder eben nicht. Und um mich hier auf Picasso zu berufen- nur wer die Gegenständlichkeit beherrscht, kann in die Abstraktion gehen.
 
Die Natur, sie ist vollkommen. Sie spiegelt die, oft allzuoft vergessene und verkümmerte,  allem innewohnende Heiligkeit wider.
Der Wahnsinn, verursacht durch Profitsucht, Machtgier, Überheblichkeit und Hass dominiert die Welt.
Das Weibliche, die Ästhetik, die Schönheit, die Wärme, die Sensibilität, die Sexualität, die Lust, die Leidenschaft, und das einzig Wesentliche- die Liebe-sind der Schlüssel des Lebens.

Tiere und Pflanzen sind gleichwertige Mitgeschöpfe, die allerdings nicht als solche behandelt werden. Es ist längst an der Zeit endlich zu begreifen, daß die anthropozentrische Sichtweise letztendlich zum  größten Artensterben, verursacht durch die Spezies Mensch, geführt hat. Mit diesem Bewusstsein werden wir auch begreifen müssen, daß auch wir nur eine Art unter vielen sind, vor der die Zerstörung im Endeffekt nicht halt machen wird"
                                                                                                                                                                              (Klaus Koch)

Perspektiven des Seins – Kunst als Spiegel der Existenz

Unter dem Leitmotiv "Perspektiven des Seins" erforscht Klaus Koch die Sinnhaftigkeit des menschlichen Daseins, die Suche nach einer höheren Macht, den Ursprung allen Seins und die Frage, was die Zukunft bringen wird.

Seine Werke sind nicht nur Ausdruck philosophischer Reflexion, sondern auch ein Protest gegen die Schnelllebigkeit und emotionale Verarmung der globalen Gesellschaft. Sie thematisieren Überkonsum, soziale Ungleichheit und die rücksichtslose Ausbeutung fühlender Wesen und natürlicher Ressourcen.

Besonders das sechste große Massenaussterben, verursacht durch menschliche Eingriffe, steht im Zentrum seiner künstlerischen Auseinandersetzung. Koch betont die untrennbare Verflechtung ökologischer, sozialer und ökonomischer Entwicklungen und fordert ein Umdenken: Koexistenz ist wichtiger als Konflikt.

Seine Kunst soll nicht nur sichtbar machen, sondern auch sensibilisieren – sie lädt dazu ein, das Schöne bewusster wahrzunehmen und trägt dazu bei, die Welt langfristig mitfühlender, respektvoller und reflektierter zu gestalten.


Kommentare

"Der Künstler, Klaus Koch, hat Unglaubliches geschaffen. Seine Kunstwerke einfach zu beschreiben wäre vermessen-denn sie muss man schauen, fühlen, spüren, dann kann man verstehen. Wie fast alle genialen Menschen sucht Klaus Koch seine Inspiration in der Stille der Natur. Fernab der Hektik und Betriebsamkeit der technischen und digitalen Reizüberflutung findet er so alles, was er für seine schöpferische Tätigkeit braucht. Klaus Koch lebt in der Ästhetik, die Triebfeder zur Umsetzung seiner Phantasie ist. Doch für die Skulpturen aus einheimischen Harthölzern, Gesteinsarten wie Marmor, Sandstein, Schiefer, usw. , sowie Metalllegierungen, braucht es beim Hinsehen nicht immer nur Phantasie- manches offenbart sich  Betrachtenden beim ertsen Blick, und die Botschaften sind klar: Weiblichkeit, Schönheit, Sensibilität, Wärme, Sexualität, Lust und Leidenschaft. Aber auch als Mahnmale dürfen die Kunstwerke in ihrem Ausdruck verstanden werden: Krieg, Armut, Elend, Hunger, Machtgier, Hass und Überheblichkeit widerspiegelnd. So ist auch für Klaus Koch die Suche nach dem Sinn des Lebens bisher Suche geblieben und die Hoffnung, durch jedes neue Werk der Antwort ein Stück näher gerückt zu sein. Die Werke aller wirklich befähigten Köpfe unterscheiden sich von den übrigen durch den Charakter der Entschiedenheit und Bestimmtheit, nebst daraus entspringender Deutlichkeit und Klarheit, weil solche Köpfe allemal bestimmt und deutlich wussten, was sie ausdrücken wollten...". 
                                                                              
                                                 Dr. Liliane Roth-Rothenhorst


Die Arbeiten von Klaus Koch sind für mich Sinnbild für das Theater. Genauso wie allerbestes Theater sind seine Werke inspirierende Projektionsflächen für die Phantasie des Zuschauers/der Zuschauerin. Hier wir in höchst kunstvoller Weise nur so viel verraten wie notwendig ist, um das Vorstellungsvermögen des Publikums zu entzünden. Die Vollendung bleibt dem oder der Betrachtenden vorbehalten. Auf diese Weise schafft Klaus Koch mit einem Objekt nicht EINE Skulptur sondern unendlich VIELE, weil sie durch die Imagination ihrer Betrachter*innen multipliziert wird. Als stolzer Besitzer von Skulpturen von Klaus Koch darf ich mich zu dessen Bewunderern zählen und gratuliere dem Künstler von Herzen zu seinen herausfordernden Arbeiten. 
                                                                                   Prof. Frank Hoffmann


Zu Gast bei Klaus Koch kommt man fernab des Alltags nicht umhin, sich in den Bann der Symphonie aus Kunst und Natur ziehen zu lassen. Die kraftvoll zyklopischen Steinskulpturen und die zart anmutenden figuralen Werke in Holz sind Symbole der archaischen wilden Kraft des Künstlers und seiner beinahe unwirklichen, tief im Innern verborgenen Sensibilität. Die gewaltigen, leidenschaftlichen Steinbildwerke und die zärtlich erotischen Holzskulpturen werden jeden verzaubern, der das Wagnis auf sich nimmt, mit solchen Zeugnissen sein Alltagsleben zu teilen.
                                                                  Prof. Franz Eckert 


Künstlerischer Werdegang


2024   Vernissage Galerie Domnanovich, Österreich
2021   Exponate in der Galerie Bachlechner, Zürich, Schweiz
2018   "O Fortuna" Vernissage und Ausstellung, Schloss       Wartholz. 
2017  Vernissage und Ausstellung Kunsthaus Rust, Galerie  Catherine Sica.
2016   "Illusion" Vernissage und Ausstellung Kunsthaus Oberschützen
2014  "The Game": Ausstellung ARTBOX KUZ Mattersburg
2013   Projektplanung "Leidensweg und Auferstehung Christi,                      Pfarrgemeinde Laa/Thaya

2012   Wettbewerbsausschreibung Pfarre Poysdorf, Erzdiözese Wien, Bauamt und Referat für Kunst und Denkmalpflege der erzdiözese Wien.

2011   "Lebenszeichen" Vernissage und Ausstellung  Bad Ischl zugunsten  tibetischer  Flüchtlingskinder in Dolanji, Indien. Überreichung der 
Skulptur "Menschenwürde" als Leihgabe an Bad Ischl. 

2010   "Wäre er nicht auferstanden": Vernissage und Ausstellung mit 
bischöflicher Altatweihe im Pfarrzentrum Stadt Kirchschlag zur
Auftragsarbeit Altar, Ambo und Sessio. 

2009   Wettbewerbsausschreibung Altar, Ambo und Sessio. 
2008   Auftragsarbeit Edelstahlskulptur, Privatbesitz Himberg.
2006   -Präsentation der Auftragsarbeit Edelstahlskulptur "Kommunikation" und Ankauf durch die Sparkasse Stadt Kirchschlag.
               -"Liebe und Lustbarkeiten":Vernissage und Ausstellung, Palais Coburg, gefördert durch die Pühringer Privatstiftung mit Skulpturenankauf. 
               -"Im Zeichen der Menschlichkeit Österreichs": Ausstellung EU Präsidentschaft  Österreich anlässlich der Eröffnung des VIP       
Terminals und General Aviation Centers, Flughafen Wien Schwechat.

2005   "Skulpturen der Menschlichkeit": Vernissage und Ausstellung ,
Sommerfestspiele Schloss Rosenburg.
 
2004    Präsentation der von den Eigentümern der Hilton Vienna Soravia
Group in Auftrag gegebenen Skulpturen  "Liebestango" und "The
Two" anlässlich des Hotelumbaus gemeinsam mit dem Architekten
Mr. Richard Morton. Ausstellung im Hilton Vienna am Stadtpark. 

2003    -Spezialevent SAP-Business School , Klosterneuburg.
-Benefizvernissage zugunsten der Kinderabteilung des LKH 
  Oberwart im Kur-und Thermenhotel Bad Tatzmannsdorf. 
-"Perspektiven des Seins": Vernissage mit Ausstellung, Hotel
  Herzoghof, Baden bei Wien. 
- Benefizgala Schloss Gödöllö, Ungarn, unter der Schirmherrschaft des
   österreichischen Botschaftsehepaares zugunsten eines ungar.        Behindertenheimes.     
 - Güssinger Kultursommer: Vernissage mit anschliessender 
   Ausstellung zur  'Jedermann' Premiere mit Frank Hoffmann, Burg           Güssing. 
 - Skulpturenpräsentation der durch den amtierenden niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll in Auftrag gegebende Marmorskulptur "Gemeinsame Region Bucklige Welt"
anlässlich der Stadterhebung Kirchschlags.

2002     Ludwig Bolzmann Institut-Diplomatische Akademie Wien:  
Vernissage  mit Skulptureninszenierung unter Mitwirken der Studierenden der diplomatischen Akademie unter Dr. Sucharipa zum 10 jährigen Jubiläums des Ludwig Bolzmann Institutes für Menschenrechte. 

2001    "Perspektiven des Seins": Vernissage mit Ausstellung und 
Skulpturenankauf der Kulturabteilung des Landes Burgenland, 
Bad Tatzmannsdorf. 

2000   -Vernissage im Landhaus St. Pölten mit Skulpturenankauf durch 
 das Institut. 
- Vernissage und Ausstelllung, Pannonische Kunstforum Köszeg/ Stadt Schlaining. 

1999   "Perspektiven des Seins":Vernissage mit Ausstellung, Kur- und 
Thermenhotel Bad Tatzmannsdorf.